VERGÜTUNG UND MANDAT

Honorare

Klarheit über den Auftrag.Klarheit über die Vergütung.

Eine tragfähige Gestaltung braucht einen klaren Rahmen. Dazu gehört, welche Leistungen erforderlich sind und auf welcher Grundlage sie vergütet werden.

Vergütungsgrundlagen verstehen

VERGÜTUNGSGRUNDLAGEN

Vergütung folgt dem Mandat.

SHP verbindet gesellschaftsrechtliche, erbrechtliche und steuerliche Gestaltung mit der vereinbarten Umsetzung. Eine einzelne Vertragsgestaltung stellt dabei andere Anforderungen als eine Unternehmensnachfolge mit mehreren Gesellschaften.

Für die anwaltliche Vergütung kommen gesetzliche Gebühren oder eine individuelle Vergütungsvereinbarung in Betracht. Welche Grundlage zu Ihrem Vorhaben passt, lässt sich anhand des konkreten Auftrags klären.

Stundenhonorar

Bei einer Vergütung nach Zeitaufwand bestimmen der vereinbarte Stundensatz und die geleistete Arbeit das Honorar. Für die Kosteneinordnung sind deshalb beide Größen wichtig: der Satz und der voraussichtliche Aufwand. Das ist besonders relevant, wenn sich der Umfang zu Beginn noch nicht abschließend bestimmen lässt.

Pauschal- und Projektvergütung

Ein Pauschalhonorar bezieht sich auf einen festgelegten Leistungsumfang. Es setzt voraus, dass sich die Aufgabe hinreichend abgrenzen lässt. Bei größeren Projekten ist daher zu klären, welche Phasen, Verträge und Abstimmungen von einer Vergütung erfasst sind. Projektbezogene Vergütung bedeutet nicht automatisch einen Festpreis für sämtliche Leistungen.

Gesetzliche Vergütung

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) regelt die gesetzlichen Anwaltsgebühren. In vielen Angelegenheiten richten sie sich nach dem Gegenstandswert und der ausgeübten Tätigkeit. Für eine reine Beratung gelten besondere Regeln. Vergütungsvereinbarungen müssen die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben beachten.

UMFANG UND AUFWAND

Was den Aufwand bestimmt.

Entscheidend ist, was für Ihre Gestaltung tatsächlich geprüft, entwickelt und umgesetzt werden muss.

Struktur und Beteiligte

Wie viele Personen, Gesellschaften und Vermögensbereiche sind betroffen? Bestehende Verträge, frühere Übertragungen und die Verfügbarkeit der Unterlagen prägen die Bestandsaufnahme.

Prüfung und Varianten

Welche Gestaltungswege sind rechtlich und steuerlich zu vergleichen? Bei Nachfolge, Beteiligungen oder Verkauf kann auch eine Unternehmensbewertung zur Ermittlung des Unternehmenswerts erforderlich sein.

Verträge und Vollzug

Welche Verträge und Beschlüsse werden benötigt? Der Umfang reicht je nach Mandat von einem einzelnen Dokument bis zu aufeinander abgestimmten Übertragungs-, Umwandlungs- und Vollzugsschritten mit Notar- oder Registerbezug.

Abstimmung und Zeitrahmen

Welche Beiträge übernehmen bestehende Berater und weitere Beteiligte? Abstimmungsbedarf, besondere zeitliche Anforderungen oder Änderungen der Ausgangslage können den Arbeitsumfang beeinflussen.

GEMEINSAME GRUNDLAGE

Den Rahmen gemeinsam klären.

Zu Beginn klären wir Aufgabe, Rollen und Kommunikation. Für die Vergütung sind dabei drei Punkte wesentlich.

  1. Was gehört zum Auftrag?

    Die konkrete Gestaltungsfrage, das angestrebte Ergebnis und die übernommenen Schritte bilden den Leistungsumfang. Ebenso wichtig ist, welche Aufgaben bei Ihnen oder Ihren weiteren Beratern liegen.

  2. Wie wird die Leistung vergütet?

    Zur Einordnung gehören die Vergütungsgrundlage, der absehbare Aufwand und die zugrunde liegenden Annahmen. Auch ein gewünschter Kostenrahmen kann Gegenstand der Abstimmung sein.

  3. Was verändert sich im Verlauf?

    Neue Ziele, zusätzliche Gesellschaften oder weitere Umsetzungsmaßnahmen können den ursprünglichen Auftrag erweitern. Dann sind auch Leistungsumfang und Vergütung erneut zu klären.

WEITERE LEISTUNGEN

Das gesamte Vorhaben im Blick.

Zur Gesamtplanung können neben dem anwaltlichen Honorar auch Notar- und Registerkosten sowie gesondert beauftragte Leistungen von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder weiteren Spezialisten gehören. Fachliche Abstimmung bedeutet nicht, dass diese Leistungen automatisch im SHP-Honorar enthalten sind.

Ihr bestehender Steuerberater kann eingebunden bleiben; ein Wechsel der laufenden Betreuung ist keine Voraussetzung. Bei Bedarf können zusätzliche Fachleute über die SHTP GRUPPE hinzukommen. Welche Beiträge benötigt werden, wer sie übernimmt und wie sie vergütet werden, ist für das jeweilige Mandat zu klären.

VOR DER ANFRAGE

Zwei Fragen vorab.

Ist die Mandatsanfrage bereits eine Beauftragung?

Nein. Mit der Anfrage schildern Sie zunächst Ihr Anliegen. Die Prüfung der Aufgabenstellung, möglicher Interessenkonflikte und der Mandatsübernahme erfolgt gesondert. Durch das Absenden wird noch kein Mandat begründet.

Was gilt für eine erste rechtliche Beratung?

Für eine erste rechtliche Beratung gilt bei SHP eine Pauschale von 500 Euro. Sie schafft einen klaren Rahmen für die erste Einordnung Ihres Anliegens. Die Mandatsanfrage selbst bleibt unverbindlich; über weiterführende Leistungen und deren Vergütung wird gesondert gesprochen.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Ihr Vorhaben ist der Ausgangspunkt.

Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage, Ihr Ziel und welche Berater bereits beteiligt sind. Sie müssen noch keine fertige Lösung kennen. So lässt sich einordnen, welchen Beitrag SHP leisten kann – und die Vergütung im konkreten Zusammenhang besprechen.

Mandat anfragen

Die Anfrage begründet noch kein Mandat.